Impressionen

Salzkammergut - Trophy Bad Goisern / CC-Staatsmeisterschaften in Walding

Rennbericht: Salzkammergut - Trophy Bad Goisern / CC-Staatsmeisterschaften in Walding
20.07.09

Die Salzkammergut Trophy, Österreichs größter Marathon, lockte über 4000 Mountainbiker nach Bad Goisern. Die 114 km lange Strecke führt über fünf schwere Anstiege, 3545 Höhenmeter mussten dabei bezwungen werden.

In den frühen Morgenstunden gingen 1500 Mountainbiker bei strömenden Regen und 11Grad Celsius an die 114 km-Startlinie, um sich den offensichtlich extremen Bedingungen für mindestens 6 Stunden zu stellen. Mit dabei auch drei Fahrer vom Rc-Tretlager-Amstetten, Christoph Waser, Jürgen Kaindl und Robert Aichinger. Letzere entschied sich für die kürzere Strecke D (37km, 975km).

Beim ersten Aufstieg (900hm) zum Raschberg auf 1400 Meter Seehöhe fühlte sich Kaindl sehr stark, ging das Tempo mit den besten Fahrern mit und befand sich  in den Top 15. Bei der anschließenden Abfahrt versuchte Kaindl sich sicher nach unten zu bringen. Das Wetter wurde immer schlimmer,  es schneite bis auf 800m herunter. „Ich versuchte meine Beine auf den nächsten Anstieg zur Hütteneckalm 1200m wieder aufzuwecken, aber ich hatte nur mehr „Eisklumpen“ dran hängen. Mit stark unterkühlten Händen versuchte ich das Tempo im unwegsamen Gelände unter Kontrolle zu halten und sicher bis ins Tal zu kommen.“ so Kaindl der die Segel zum Schutz seiner Gesundheit strich.  

Nach umfangreichen Besprechungen mit allen Sicherheitsleuten ringte sich das Organisationsteam ebenfalls zur Entscheidung durch, zur Sicherheit der Fahrer das Rennen vorzeitig abzubrechen.

Robert Aichinger holte die Kohlen für den RC Tretlager aus dem Feuer. Er konnte auf der 37km langen Strecke nach einer Fahrzeit von 2:03:34 finishen und sich über den ausgezeichneten 33. Gesamtrang von 168 Startern erfreuen.

Am darauffolgenden Tag ging Hannes Halbmayr bei der Cross-Country Staatsmeisterschaft in Walding für den Rc-Tretlager an den Start. Die starken Regenfälle am Vortag verwandelten den 2,5km Rundkurs in eine regelrechte Schlammpiste. Die Strecke wurde von 8 Runden auf 6 Runden gekürzt. „Ein Marathonläufer hätte heute das Rennen gewonnen, ich bin von den 2,5km die Hälfte gelaufen“ so Hannes Halbmayr über den Zustand des Kurses. Schließlich reichte es nach unzähligen sanften Stürzen für den 8. Platz in der Sportklasse.