Pünktlich um 13.30 viel am Sonntag der Startschuss zur 13. Auflage der Internationalen Kamptal-Klassik-Trophy. 86 Elite - Fahrer aus 12 verschiedenen Nationen ritterten um wertvolle Weltranglistenpunkte, die für die ersten zwanzig vergeben wurden. Vom Start weg ging es gleich mal mit einem extrem hohen Tempo zur „Selchkammer“ bergauf, einige Fahrer mussten absteigen und somit war ein vorbeifahren für Jürgen Kaindl nicht mehr möglich. Aber in den sieben Runden sollte noch genügen Zeit bleiben um die verlorenen Sekunden wieder gut zumachen. "Im Gegensatz zum letzten Rennen in Leibnitz waren meine Beine nicht mehr müde und brachte endlich wieder einen Druck aufs Pedal". In den ersten vier Runden konnte Kaindl sukzessive Plätze gut machen. In Runde sechs und sieben musste Kaindl der Verfolgungsjagd Tribut zollen und musste ein paar Fahrer reißen lassen! Schlussendlich erkämpfte Kaindl sich den 43. Platz. "Ich bin demnach mit meiner Leistung sehr zufrieden! Einerseits wurde ich nicht überrundet und anderseits bin ich zuversichtlich meine Form noch besser ins Renngeschehen umsetzen zu können".
Bereits am Samstag stand das Rennen der Sportklasse am Programm. Auch bei diesem Rennen gab es ein riesen Starterfeld (ca. 100 Starter), das zu den stärksten in ganz Österreich zählt.
Mit am Start waren auch Gernot Müller und Bernd Wagner. Zu Beginn des Rennens ließ es Gernot bewußt langsamer angehen u. ließ sich bis ca. Platz 15 zurückfallen, bis sein Teamkollege Bernd in einholte. Zusammen wurde dann die erste Runde zurückgelegt. Leider waren aber beide vom Pech verfolgt. Zunächst kam Gernot im berüchtigen Riesling-Downhill zu Sturz (als er übermütig seinen Teamkollegen überholen wollte :-) und anschließend mußte Bernd mit einem Platten das Rennen überhaupt aufgeben.
Gernot aber kam Mitte des Rennens immer besser in Schuß, überholte Gegner um Gegner u. konnte letztendlich noch den 7. Platz herausfahren, was in Langenlois ein gutes Resultat bedeutet.